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Altbewährtes neu entdeckt.
Beschreibung:
Das Rollo ist ein Sonnenschutz, meist aus Stoff, das im Innenbereich angebracht wird. Der Stoff wird über eine Spindelstange, die sogenannte Tuchwelle, senkrecht auf- und abgewickelt. Bei Kettenzugrollos ist die Höhe des Stoffbehangs frei wählbar. Beim Springrollo (auch Schnapprollo genannt) gibt es nur einige wählbare Einstellhöhen. Bei Änderung der Höhe wird der Stoff des Springrollos von einer Federwelle ruckartig aufgerollt. Rollos haben den Vorteil, sehr platzsparend zu sein, sie können unauffällig in die Dekoration eingefügt und in an die Standardfenstermaße angeglichenen Breiten bis zu 600 cm geliefert werden. Die Anbringung erfolgt an Wand oder Decke, auf dem Fensterrahmen oder dem Fensterflügel. Hierfür stehen entsprechende Halter udn Befestigungseinrichtungen (Universal-, Nischen- und Autoträger) zur Verfügung.
1. Technik
Spring- oder Schnapprollo Hier erfolgt die Aufwicklung durch einen in die Welle eingelagerten Federmechanismus. Beim Herunterziehen wird die Federmechanik gespannt und die Rollachse durch Sperrhaken festgestellt. Diese Arretierung kann durch einen kurzen Zug nach unten gelöst werden und die Feder rollt das Rollo wieder auf. Durch leichtes Ziehen nach unten bzw. durch Schieben nach oben bleibt das Rollo auf der Höhe stehen, an der die Lasche losgelassen wird. Ketten- oder Seitenzugrollo Der sog. selbsthemmende Seitenzug wird mittels einer Endlos-Kette bewegt. Bei dieser Technik wird die Abwicklung auf eine Aluminiumwelle durch einen Seitenzug veranlasst, den es je nach Anforderung in verschiedener Ausführung gibt (Endlos-Kettenzug, Gurtband oder Perlonschur). Hier ist ein Arretieren in jeder beliebigen Position möglich. Rollos mit Gurtband kommen hauptsächlich bei übergroßen, schweren Anlagen zum Einsatz. Elektrorollo Bei elektrischer Ausführung wird der Motor über eine Perlkette oder die Fernbedienung gesteuert. Die Welle bei großen Rollobreiten werden meist aus Metall gefertigt, um ein Durchhängen der Anlagen zu vermeiden. Standardausführungen bedürfen meist keiner weiteren Bearbeitung, es sei denn, dass sie speziell nach Kundenwünschen gefertigt werden müssen.
2. Material
Neben Baumwolle und Chemiefasern (PES und PA) kommen auch andere Materialien, wie Acetatfolien, rollfähige Gardinen- bzw. Dekostoffe und Materialien aus Kunststoff zum Einsatz. Die Möglichkeiten sind nahezu unerschöpflich. Daher könen fast alle Stoffarten eingesetzt werden, die dann bedruckt, beschichtet oder anderweitig ausgerüstet sind. Die Stoffe werden als Tageslichtware (ca. 160g/m²) und in Verdunklungsausführung (ca. 320g/m²) angeboten. Besonders im Objektbereich werden pflegeleichte und vor allem nach DIN 4102 B1 gefertigte, schwer entflammbare Stoffe eingesetzt.
3. Einsatzbereiche
Das Standardrollo für den Wohnbereich und in vielen Sonderausführungen auch für Dachflächen (Schrägen), Giebelfenster in Dreieck- und Trapezform, für Schaufenster, als Isolier-Wärmeschutzrollo. Spezialausführungen als Insektenschutz-, Verdunklungs-, Sonnenreflexionsrollos sowie Rollos in schwer entflammbarer Ausrüstung speziell für den Objektbereich.
4. Reinigung und Pflege
Rollostoffe sind in der Regel pflegeleicht. Eine werterhaltende Reinigung kann in speziell ausgerüsteten Fachbetrieben durchgeführt werden. (siehe hierzu: Reinigung von Rollos)
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